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www.suchemoebel.at

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Ein Internetportal zum Suchen & Finden, Ausstellen & Verkaufen neuer und gebrauchter Möbel.
 
Möbel sind emotional geprägte Produkte, deren objektive Vergleichbarkeit nur unzureichend gegeben ist.
Kaufentscheidungen werden getroffen durch den individuellen Geschmack des Kunden, der Design,
Qualität, Hersteller (Marke), Trend und den Preis als Kriterium für diese heranzieht.
 
Möbel sind langlebige Gebrauchsgüter, erfüllen über viele Jahre hinweg ihren Zweck und stellen in der Regel Kaufobjekte dar, die, im Vergleich zu anderen Konsumgütern, einen relativ hohen Geldbetrag erfordern. Kaufentscheidungen werden daher in den seltensten Fällen ad hoc getroffen, ein relativ hoher Suchaufwand wird betrieben und zudem werden in Mehrpersonen-Haushalten Möbelentscheidungen gemeinschaftlich getroffen.
 
Diese grundlegenden Möbelcharakteristika zeigen, dass vor allem die Vorkaufsphase besondere Relevanz besitzt. Entscheidend ist, dass der Käufer in dieser Suchphase über objektive Informationen und mit für ihn relevanten kommunikativen Maßnahmen angesprochen wird – suchemoebel.at versucht diesem Bedarf Rechnung zu tragen.
 
suchemoebel.at bringt Möbelhersteller und -händler sowie potentielle Neukunden in Form von Suchenden oder Verkaufenden auf ein und demselben Portal in permanenten Kontakt zueinander und generiert auf diese Weise eine Vielzahl an Synergieeffekten.
 
Folgend sind unser Zugang und unsere Philosophie kurz beschrieben, die zur Freischaltung dieser Internetplattform geführt haben.
 


 
I. www.suchemoebel.at – Die Ziele
 
 
Die Schnelllebigkeit der Möbelbranche erfordert in vielen Bereichen ein generelles Umdenken der Marktteilnehmer bzw. eine Adjustierung der Marktstrategie, um neue Käuferschichten gezielt zu erreichen.
 
Vor dem Hintergrund, dass einerseits der Versandhandel, als dem Internet ähnlichste Vertriebsform, in den letzten Jahren auch im Möbelmarkt wachsende Marktanteile zu verzeichnen hat (was der Annahme, dass sich Möbel für den indirekten Verkauf nicht eignen, widerspricht), und sich andererseits die Verbraucher zum Teil schneller auf neue Vertriebskanäle einstellen als die Branche, stellt das Internetportal www.suchemoebel.at eine Alternative dar, die sowohl von gewerblichen, wie auch privaten Anbietern als Marktplatz genutzt werden kann.
 
2005 gaben bereits fast 25% der Konsumenten an, dass es für sie vorstellbar sei, Möbel zukünftig bei eBay zu erwerben. Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Thema heißt „branchenfremde Anbieter“: Über 20% der deutschen Verbraucher haben schon einmal ein Möbelstück bei Anbietern wie z. B. Tchibo oder Lidl gekauft (Holzmann). Hinzu kommt, dass immer mehr Bau- und Heimwerkermärkte zunehmend Möbel anbieten, um auf diese Weise vermehrt Frauen als Kunden zu gewinnen.
 
www.suchemoebel.at versucht den genannten Trends Rechnung zu tragen und fokussiert sich mit seinem Angebot/Service auf das Erreichen folgender Ziele:
 
  • Der Marktplatz für, an individuellen Angeboten interessierte, Käufer und Verkäufer gebrauchter und neuer Möbel(stücke) 
  • Die Informationsplattform für Käufer über Angebote privater Verkäufer und gewerblicher Anbieter
  • Das Internetportal, bei dem sich der potentielle Kunde über die Leistungen und Services der mittelständischen Möbelhersteller und -händler kundig machen kann
  • Der Zugang für junge Menschen (Schüler, Studenten, Berufseinsteiger, Jungfamilien, etc.), die sich zum erstem Mal eine eigene Wohnung einrichten
  •  Die Chance für einkommensschwache Haushalte, sich möglicherweise doch ihren Einrichtungswunsch zu erfüllen
  • Das Angebot an den Mittelstand, über Preis-/Leistungsdarstellungen eine neue Kundenschicht für sich zu erschließen
 
Das Internetportal bietet im optimalen Fall seinen Nutzern einen raschen Überblick über die österreichische Möbelbranche und deren Angebote (Preis-/Leistungsverhältnis) und leitet Interessierte auf die Homepages der einzelnen Anbieter und Hersteller zur weiteren Informationsgenerierung weiter.
 
Zusätzlich verschafft die Website privaten Anbietern die Möglichkeit, „alte“ Möbel zum Verkauf anzubieten, um Budget für neue Produkte frei werden zu lassen.
 
Kann man zudem durch den professionell gestalteten Internetauftritt und das gebotene Service das schlechte Image gebrauchter Möbel verbessern, so kann dies insgesamt als Erfolg verbucht werden.
 
Synergieeffekte lassen sich generieren durch die Tatsache, dass Händler wie Hersteller über das Portal beispielsweise Ausstellungsstücke und gebrauchte Möbel günstig vertreiben und so gleichzeitig auf sich und ihre weiteren Produkte und Services aufmerksam machen können. Es Bedarf keines großen Werbebudgets, um permanent über individuell ausgestellte Produkte oder Werbeeinschaltungen bei interessiertem Publikum präsent zu sein.
 
Die Webpage bietet somit die Chance zur aktiven Neukundengewinnung.
 
Eine Standardisierung und Kanalisierung des Secondhand-Möbelvertriebs ist mit der Freischaltung der Website erreichbar und ein erklärtes weiteres Ziel und nebenbei wird der Gedanke zur Nachhaltigkeit gefördert.
 
 


II.  Zielgruppen
 
Die genaue Segmentierung der (potentiellen) Zielgruppen und die darauf aufbauende Marketingstrategie ermöglicht die Nutzung positiver Trends aus dem jeweiligen Umfeld.
 
Grundsätzlich ist zwischen zwei Zielgruppen zu unterscheiden: den Käufern sowie den Verkäufern von Möbelstücken.
 
Die Verkäufer wiederum sind nochmals zu unterteilen in private und gewerbliche Anbieter.
 
Nachdem das Internetportal in der Anfangsphase vor allem von der Qualität und Quantität der angebotenen Möbelstücke (d. h. dem Inhalt) lebt und erst danach bzw. gleichzeitig vom Bekanntheitsgrad, liegt der Schwerpunkt in Phase 1 erst einmal bei den so genannten gewerblichen Möbelherstellern wie -händlern.
 
In Phase 2, während der Umsetzung der Marketingstrategie, nach Freischaltung der Seite, werden die privaten Anbieter und Käufer, die über das Angebot von www.suchemoebel.at zu informieren sind, fokussiert.
 
A)  Gewerbliche Verkäufer
 
In Österreich gibt es rund 800 Möbel- bzw. Einzelhändler, weitere etwa 200 Möbelerzeuger und -großhändler sowie die nicht zu vergessenden über 4.000 Tischlereien.
 
Jeder dieser Anbieter ist bemüht, seinen Kunden den Bestpreis für seine Erzeugnisse und Produkte anzubieten. Hierfür unternimmt er, je nach Größe und Potenz des Unternehmens, unheimliche Anstrengungen in Form von Werbebudgets, um seine Zielgruppen zu erreichen.
 
Nachdem der Überlebenskampf in der Möbelbranche unvermindert hart bleibt, eröffnet sich mit dem Portal für die Möbelbranche eine weitere Chance zur Differenzierung.
 
B) Private Verkäufer
 
Möbel sind langlebige Gebrauchsgüter. In der Regel trennt sich der Eigentümer von einem Möbel obwohl es noch seinen Zweck erfüllen kann. Man kann daher in eine technisch-ökonomische und eine sozial-psychologische Lebensdauer von Produkten unterschieden werden. Was den Möbelbereich angeht, so ist die technisch-ökonomische Lebensdauer zwar als sehr hoch einzustufen, dennoch wird die durchschnittliche Lebensdauer von Möbel in einem Haushalt auf nur 5-8 Jahre geschätzt.
 
Größeres Gewicht scheint demnach die sozial-psychologische Lebensdauer zu haben. Möbel werden also i. d. R. aus geschmacklichen Gründen abgestoßen, obwohl sie noch funktionstüchtig sind und für eine zweite oder dritte Person nutzbar wären. (ecomoebel-Projekt, Universität Dortmund).
 
C) Private Käufer
 
Als „Möbelabnehmer“ kommt prinzipiell jeder in Betracht, der ein Zimmer, eine Wohnung oder ein Haus bewohnt. Die einzelnen „Abnehmer“ unterscheiden sich jedoch bezüglich Interessen, Geschmack, Einkaufsstättenwahl, Wertesetzung, Alter, Einkommen, Lebenssituation u. v. m. voneinander.
 
www.suchemoebel.at konzentriert sich bei der Zielgruppe der privaten Käufer auf die Altersgruppe der 25-40-Jährigen, da in diesem Alterszeitraum die meisten Möbeleinkäufe getätigt werden. Dies hat vor allem mit schnelllebigen Trends, Geschmacksveränderungen und dem steigenden (Haushalts-)Einkommen in dieser Zeit zu tun.
 
Darüber hinaus steht diese Zielgruppe neuen Vertriebswegen in hohem Maße aufgeschlossen gegenüber und verbringt überdurchschnittlich viel Zeit mit Recherchen vor gezielten Einkäufen im Internet (Preis-, Produkt-, Hersteller-, Servicevergleiche, etc.).
 
Die Zielgruppe der unter 40-Jährigen lässt sich segmentieren in:
 
  • Schüler (Berufsschüler, „Ex-Austrian-Patriots“) 
  • Lehrlinge
  • Studenten
  • „Young Urbans“
  • Individualisten
  • Jungfamilien
  • (Haus-)Frauen
  • Menschen mit geringerem (Haushalts-)Einkommen
 
In dieser Altersgruppe befinden sich zudem nicht nur die meisten Internetnutzer, sondern die Neigung zu Individualität, Bereitschaft Secondhand-Möbel zu kaufen und der Schwerpunkt Design ist besonders ausgeprägt. Hier sind die kommunikativsten und aktivsten Personengruppen zu finden.
 
Auch bei innerstädtischen Umzügen bildet die Gemeinschaft der 18-45-Jährigen die mobilste Bevölkerungsgruppe. Die steigende Mobilität insgesamt ist interessant, da über ein Drittel aller Möbelkäufe in Verbindung mit einem Umzug getätigt werden.


 
III.  Der Secondhand-Möbelkäufer und der Übergang zum Neu-Möbelkäufer
 
 
Gebrauchte Güter werden in der Regel aufgrund des niedrigen Preises im Vergleich zum Neupreis des gleichen bzw. vergleichbaren Produkts gekauft. Personen(-gruppen) mit höheren Einkommen bzw. etablierte Unternehmen entscheiden sich daher im Allgemeinen für Neuanschaffungen, dies hängt allerdings auch mit der mangelnden professionellen Vermarktung und dem damit zusammenhängenden schlechten Image von Gebrauchtprodukten, in diesem Fall gebrauchten Möbelstücken, zusammen (Antiquitäten ausgenommen).
 
Der finanzielle Aspekt bei der Anschaffung gibt allerdings dafür den Ausschlag, dass Autos und Häuser Gegenstand der größten Gebrauchtgütermärkte darstellen, da die Einsparungen bei diesen kostenintensiven Gütern enorm sind.
 
Da tendenziell die Bereitschaft Second-Hand-Möbel zu kaufen mit steigendem Alter und Einkommen abnimmt, ergeben sich die einzelnen Zielgruppen von selbst (siehe II.). Wie beim ersten Autokauf ist hier der Hebel anzusetzen. Ist man mit einer Marke, dem Service eines Händlers, der Qualität des angebotenen Produkts, dem Design zufrieden, selbst wenn der Gegenstand bereits einen Vorbesitzer hatte (oder ein Ausstellungsstück ist), so erinnert man sich bei der Anschaffung eines Nachfolgemodells dieser Annehmlichkeiten.
 
Genau so verhält es sich bei allen Gütern, Marken, Services im Wettbewerb. Produkt-, Marken- und Kunden- respektive Händlertreue beginnt bei den gemachten „guten Erfahrungen“.
 
www.suchemoebel.at schließt an dieser Stelle eine Lücke. Durch die Kanalisierung des Gebrauchtmöbelmarktes auf dieser Seite, sowie die Möglichkeit für gewerbliche Vertreiber und Hersteller ihren Service und Leistungsradius über gebrauchte bzw. Ausstellungsstücke oder gar günstige neue Möbel Kundengruppen darzubieten, die sonst nie auf deren Homepage gelangen, werden neue Käuferschichten angesprochen und so der eigene Bekanntheitsgrad (vor allem unter dem jungen Zielpublikum) erhöht.
 
Zufriedene Nutzer des Internetportals, selbst wenn sie bei anfänglicher Nutzung noch keine Kaufentscheidung treffen, sondern sich „nur“ gut informiert fühlen, sind das vorrangige Ziel. Die fokussierte Altersgruppe der unter 40-Jährigen ist, wie bereits erwähnt, die aktivste und kommunikativste Zielgruppe, was die Ansprechbarkeit erhöht und einen hohen Multiplikatoreffekt erzielt. (Wobei festzuhalten ist, dass Jugendlichkeit nicht alleine vom Alter abhängt, sondern ein Lebensgefühl darstellt und sich durch alle Altersgruppen zieht – Weinberg.)
 

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